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Classic - Ligaspiele - Saison 2016/2017

2. Bundesliga Mitte Männer - SG Kelsterbach 1
Gruppenliga 4 Männer - SG Kelsterbach 2
A-Liga 2 Männer - SG Kelsterbach 3
B-Liga 2 Männer - SG Kelsterbach 4


18.02.2017


SG Männer 1 tut sich weiter sehr schwer

2. Bundesliga Mitte Männer
KSC Frankfurt Bockenheim 1 – SG Kelsterbach 1  5564 : 5386
Dass bei der Ersten im Moment etwas der Wurm drin steckt, ist ein offenes Geheimnis. Im Spiel gegen Bockenheim starteten die Kelsterbacher unerwartet locker und konzentriert. Da die Gastgeber den „Startschuss“ etwas verschlafen hatten, konnte sich die SG im ersten Gang mit unerwarteten 40 Kegeln absetzen. Doch umso heftiger war der Gegenwind als die Gastgeber im zweiten Durchgang aufwachten und fortan die Partie dominierten. Hierbei versuchten sich Christopher Plitt (903 Kegel), Torben Jammer (872 Kegel) und Maximilian Seib (900 Kegel, 304 i. Abr.) mit wechselndem Erfolg zu wehren so gut sie konnten, mussten aber allesamt ihre Kontrahenten davonziehen lassen. Zur Hälfte des Derbys lagen die Hausherren folgerichtig schon sehr aussichtsreich mit 144 Kegeln in Führung.
Im Schlusstrio hielt dieser Trend weiter an, auch wenn die SG’ler phasenweise Achtungserfolge vorweisen konnten. Doch die KSC’ler ließen sich hierdurch nicht aus der Ruhe bringen und setzen ihre zuletzt wieder aufgenommene Heimsiegserie erfolgreich fort. Dabei konnte nur Holger Dama (946 Kegel, 322 i. Abr.) die Gastgeber adäquat fordern, während Daniel Ordulj (890 Kegel) und Martin Simon (875 Kegel) nur abschnittsweise ihr Können aufblitzen ließen. Am Ende in allen Disziplinen unterlegen, ohne Glanz und Gloria, aber eben auch erneut ohne Punkte, musste Kelsterbach die Heimreise antreten und steht aktuell mit ausgeglichenem Punktekonto im „Niemandsland“ der Tabellenmitte. (fh)

SG Männer 2 glücklich zwei Pluspunkte abgestaubt

Gruppenliga 4 Männer
TuS Rüsselsheim 2 – SG Kelsterbach 2   4728 : 4833
Hatte man unter der Woche von der Zweiten noch Aussagen wie „die Bahnen sind längst nicht mehr so schlimm wie früher“ vernehmen können, so bot sich im Punktspiel dann überraschender Weise - oder eben auch nicht - ein völlig anderes Bild. Leider behielten die warnenden, skeptischen Stimmen aus anderen Kreisen am Ende Recht und die Resultate waren beinahe ausnahmslos desolat. In dem erwartet engen Spiel der Tabellennachbarn starteten beide Teams sehr durchwachsen. So konnten Richard Op de Hipt (794 Kegel) und Georg Jeßberger (765 Kegel), obwohl unter Wert spielend, das Defizit auf zwei Kegel begrenzen.
In der Mittelpaarung blieb man lange auf Augenhöhe. In der zweiten Hälfte des Durchgangs zogen die Hausherren an und schließlich auf immerhin schon 86 Kegel Differenz davon. Hier kämpften sich Dirk Gerstenberger (846 Kegel) und Norbert Schneider (729 Kegel) ab, blieben dabei aber weit von den eigenen Zielsetzungen entfernt.
Im Schlusspaar wurde es dann spannend, weil Kelsterbach dank Michael Lechelt (897 Kegel, 300 i. Abr.) näher heran kam und Detlef Kraft (802 Kegel) seinen Gegner im Griff behielt. Es wäre wohl auf ein Wimpernschlagfinale hinausgelaufen, hätte nicht ein Rüsselsheimer Schlussspieler verletzungsbedingt aufgeben müssen. So mag man eigentlich nicht gewinnen und der einzige, traurige (Minus-)Rekord waren die „unterirdischen“ 99 Fehlwurf bei sechs Spielern auf Kelsterbacher Seite. Aber das waren zwei sehr wichtige Punkte im Kampf gegen den drohenden Abstieg, wenn auch nahezu ausschließlich dem Verletzungspech der Gastgeber als dem eigenen, unwiderstehlichen Talent geschuldet. (fh)

SG Männer 3 schlagen Tabellenführer mit Ligarekord

A-Liga 2 Männer
Blau-Weiß Mörfelden 2  –  SG Kelsterbach 3   1746 : 1782
Die Dritte musste zum Derby bei den Nachbarn auf der anderen Seite des Flughafens und amtierenden Tabellenführer antreten. Dass beim Spitzenduell an der Tabellenspitze nur mit starken Leistungen ein Sieg zu Erringen sein würde, war von Anfang an klar, mit diesem Kelsterbacher Feuerwerk hatte aber wohl kaum einer gerechnet. Bereits im Startpaar mit Lukas-Dirk Brauer (387 Kegel) und dem wie entfesselt aufspielenden Sören Gottschalk (481 Kegel, starke 161 i. Abr.) holten die Gäste nahezu alles aus sich heraus und setzten ein überaus deutliches Zeichen. Mit gerade einmal zehn Kegeln Vorsprung für die Hausherren blieb es hier überaus unentschieden und spannend.
Im Schlusspaar ging es auf hohem Niveau weiter und die Teams schenkten sich nichts. Hier glänzten dann Ralf Seib (444 Kegel) und der bereits in der letzten Woche überragend aufgelegte Benedikt Macion (470 Kegel, starke 152 i. Abr.), der sich mit diesem Resultat erneut in die Region seiner erst letzte Woche erreichten neue persönlichen Bestleistung heranspielte. Gegen diese Leistungen waren die Gastgeber an diesem Tag nicht gewappnet und hatten am Ende deutlich das Nachsehen. Mit diesem neue Ligarekord (!) hält man nun den Heim- und Auswärtsrekord inne. Zudem schaffte es die Mannschaft darüber hinaus, auch den Tabellenführer abzulösen und zwei Punkte hinter sich zu lassen. Ein starker Auftritt mit vielen Superlativen, von denen sich die anderen Mannschaften gerne inspirieren lassen dürfen. (fh)

SG Männer 4 bei Tabellenzweitem unterlegen

B-Liga 2 Männer
KSC Frankfurt Bockenheim 3  –  SG Kelsterbach 4   1560 : 1506
Die Vierte musste sich, wie die Erste, in Bockenheim dem Derby stellen und stand dort genauso auf verlorenem Posten. Bereits im Startpaar zeichnete sich die negative Tendenz ab, da sich Dominik Jordan (394 Kegel) und Elio Leone (385 Kegel) zwar in den Vollen behaupten konnten, aber von ihren Kontrahenten im Abräumen deutlich überholt wurden. Zur Hälfte der Partie hatten die Hausherren so die Nase bereits leicht mit 26 Kegeln vorne.
Im Schlusspaar gelang es dann nicht, diesen Negativtrend zu durchbrechen und dem Verlauf noch einmal eine Wende zu verpassen. Hier konnten sich Jürgen Spieß (333 Kegel) und Horst Reichhart (394 Kegel) nur annähernd behaupten, mussten aber gleichermaßen zusehen, wie die Gastgeber weiter davon zogen. Auch diese zweite Begegnung in Bockenheim stand somit für Kelsterbach unter keinem guten Stern, auch hier musste man ohne die begehrten Pluspunkte die Heimreise antreten und auf das kommende Wochenende hoffen. (fh)


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