Presse
Classic - Ligaspiele

Gruppenliga 3 Männer - SG Kelsterbach 2


16.11.2019


Gruppenliga 3 Männer

SG Sachsenhausen 2 – SG Kelsterbach 2    5072 : 5071

Die Zweite leistete sich im Derby in Sachsenhausen eine Partie mit „von zu Tode betrübt“ bis „himmelhoch jauchzend“ und wieder zurück, die sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird. Dabei startete Kelsterbach überaus desolat und geriet dabei vorentscheidend in einen überdeutlichen Rückstand. An diesem Tag wollte weder Detlef Kraft (734 Kegel) noch Georg Jeßberger (770 Kegel) kaum einmal etwas gelingen und die beiden kamen mit beschämenden Resultaten von den Bahnen. Zudem stand mit immerhin schon 179 Kegeln ein sehr üppiger Rückstand auf dem Zählwerk, der nicht gerade zu Freudensprüngen animieren konnte, sondern eher für lange Gesichter sorgte.  

Im Mittelpaar griff man dann langsam auch mal ins Spielgeschehen ein, was wiederum die Hoffnung nährte, das Spiel doch noch nicht abzuschreiben. Zwar zeigte auch Norbert Schneider (831 Kegel) im Abräumen noch deutlich ungenutztes Potenzial, dagegen präsentierte sich der letzte Woche eher hadernde Alexander Macion (890 Kegel) in blendender Spiellaune. Gepaart mit den nun auch bei den Gastgebern Einzug haltenden, offensichtlichen Schwachstellen gelang es den beiden den Rückstand auf nur noch 98 Kegel Differenz zu dezimieren und so das Schlusspaar in eine deutlich bessere Ausgangslage zu manövrieren.

Diese nahm die gelieferte Vorlage dankend entgegen und begann vom Fleck weg eine grandiose Aufholjagd, welche die Gastgeber teilweise sichtlich überforderte. Leider konnte aber auch hier der in die Vollen furios agierende Richard Op de Hipt (879 Kegel) diese ergiebige Linie im Abräumen nicht beibehalten. Dementgegen spielte Daniel Ordulj (967 Kegel, 319 i. Abr.) wie von einem andern Stern und schickte sich an, die Gastgeber förmlich aus der Halle zu kegeln. In dieser an Dramatik kaum zu überbietenden Schlussphase blieb dabei das Zählwerk aber mit dem knappsten möglichen Ergebnis für die glücklicheren Hausherren stehen. Dabei lassen sich in der Addition der Ergebnisse nur feinste Unterschiede ablesen, selten lieferte man sich ein solch ausgeglichenes Spiel mit Licht und Schatten auf beiden Seiten, welches am Ende vielleicht eher ein sehr seltenes, aber subjektiv gerechteres Unentschieden verdient gehabt hätte. (fh)

 

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